Wenn ein Medium über dich berichten will, passiert meistens eines von zwei Dingen. Entweder sie schicken einen eigenen Fotografen, was heute eher die Ausnahme ist. Oder sie fragen nach Bildmaterial. Und dann zeigt sich ob jemand vorbereitet ist oder nicht.
Wer in diesem Moment kein professionelles Bildmaterial hat, verliert die Kontrolle darüber wie er dargestellt wird. Das Medium nimmt was vorhanden ist. Ein altes LinkedIn-Bild, ein Screenshot von der Website, ein Foto vom letzten Event. Und genau dieses Bild landet neben einem redaktionellen Text der eigentlich eine gute Geschichte über dich erzählen sollte.
Was PR-Bilder leisten müssen
Auflösung die für Druck und Digital funktioniert. Genug Freifläche im Bild damit eine Redaktion noch Texte oder Überschriften platzieren kann. Verschiedene Ausschnitte damit sowohl Querformat für eine Doppelseite als auch Hochformat für Social Media funktioniert. Unterschiedliche Stimmungen, nicht nur das freundliche Lächeln für positive Nachrichten, sondern auch ruhigere, ernstere Bilder für Momente wo du als Unternehmer eine schwierige Botschaft kommunizieren musst.
Das klingt nach Details. Aber es entscheidet darüber ob ein Bild genutzt wird oder nicht.
Was viele dabei vergessen.
Interviews finden heute oft digital statt. Fragen werden per Mail beantwortet, Gespräche über Video geführt. Wer Fotos von realen Gesprächssituationen hat, gibt dem Leser etwas das kein Archivfoto ersetzen kann: den Beweis dass da ein echter Mensch sitzt der wirklich ansprechbar ist.
Ich fotografiere regelmäßig für Publikationen und erlebe dabei immer wieder dasselbe: Gutes Bildmaterial wertet eine Geschichte auf. Redaktionen spielen Inhalte lieber und prominenter wenn die Bilder stimmen. Aus einer kleinen Meldung kann eine große Geschichte werden, wenn das visuelle Material dazu einlädt.
Warum ein eigener Bildpool mehr leistet als die meisten denken.
Eigene PR-Bilder bedeuten eigene Kontrolle. Darüber wie du wahrgenommen wirst, welche Geschichte ein Bild erzählt, und ob du in dem Moment in dem jemand über dich schreiben will wirklich so dargestellt wirst wie du es dir vorstellst.
Kurzfristige Anfragen von Medien kann man nur bedienen wenn man einen Pool hat. Wer erst dann ein Shooting organisiert wenn eine Anfrage kommt, ist zu spät.
Ein guter PR-Bildpool ist kein Luxus. Er ist die Voraussetzung dafür dass du die Kontrolle über deine Außendarstellung behältst.