Fast jeder sagt mir das gleiche, bevor wir anfangen. Ich bin total unfotogen. Ich weiß nie wohin mit meinen Händen. Auf Fotos sehe ich immer komisch aus. Und fast jeder dieser Menschen hat am Ende Bilder mit denen er wirklich zufrieden ist. Nicht weil ich einen Filter drübergelegt habe. Sondern weil Unsicherheit vor der Kamera nichts mit Aussehen zu tun hat.
Sie hat mit Führung zu tun.
Warum sich fast alle vor der Kamera unwohl fühlen.
Wenn jemand nicht weiß wie er stehen soll, wo er hinschauen soll, was er mit seinem Gesicht machen soll, dann sieht man das. Nicht weil er unfotogen ist, sondern weil Unsicherheit sich in Körperhaltung, Mimik und Blick sofort zeigt. Das Gehirn des Betrachters registriert das in Millisekunden, ohne dass er es bewusst wahrnimmt. Irgendetwas wirkt angespannt. Nicht ganz echt. Nicht ganz offen.
Genau das ist das Problem bei vielen Businessfotos. Nicht die Technik, nicht das Licht, nicht die Location. Sondern dass jemand vor der Kamera stand und nicht wusste was er tun soll. Und niemand da war der ihm das gesagt hat.
Was ich anders mache.
Meine Arbeit beginnt deshalb lange bevor das erste Bild entsteht. Ich erkläre dir genau was ich von dir brauche. Wie du stehst, wie du schaust, was du mit deiner Energie machst. Nicht um dich zu verkleiden oder etwas darzustellen was du nicht bist, sondern um das nach außen zu bringen was ohnehin in dir steckt. Deine Persönlichkeit, deine Stärke, das was jemand in drei Sekunden über dich wissen soll.
Ich berate auch bei der Kleidung. Nicht um deinen Stil zu verändern, sondern damit du so aussiehst wie du deinem Kunden beim ersten Treffen gegenüberstehen würdest. Echt. Erkennbar. Du.
Was dann passiert.
Ich erlebe das regelmäßig bei Team-Shootings in Unternehmen. Die wenigsten freuen sich wenn der Fotograf kommt. Es ist ein Termin den man halt macht. Manche schieben ihn monatelang vor sich her. Und dann passiert fast immer dasselbe: Nach den ersten Bildern entspannt sich die Stimmung. Der Flurfunk läuft. Plötzlich kommen Leute die eigentlich keinen Termin hatten. Weil jemand ihnen gesagt hat, dass es gar nicht so schlimm war. Dass da jemand war der ihnen genau gesagt hat was sie tun sollen. Und dass die Bilder am Ende wirklich gut sind.
Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von Vorbereitung, klarer Führung und dem Wissen was ein Bild auslösen muss damit es funktioniert.
Unfotogen ist keine Eigenschaft. Es ist das Ergebnis einer Situation in der jemand alleine gelassen wurde.
Wenn du weißt dass du Fotos brauchst, dich aber schon lange davor drückst, lass uns einfach kurz sprechen.